PR — AKTUELL

PR-AKTUELL

Wiesbadener Kurier 9.9.2021

Presseinformationen

 

Don­ners­tag, 09.09.2021
Aes­ku­lap­ther­me geschlos­sen Auf einen Blick:

SCHLANGENBAD (red). Die Äsku­lap­ther­me in Schlan­gen­bad bleibt bis auf Wei­te­res geschlos­sen. Sie kann auch nicht von The­ra­pie­grup­pen und den Pati­en­ten der Kli­nik benutzt wer­den. Der Grund ist ein Decken­pa­neel, das sich gelo­ckert hat, teilt Bär­bel Storch, die Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH, mit.

Der­zeit sei­en Hand­wer­ker und Gut­ach­ter dar­an, die Sache zu unter­su­chen. Auch die Fir­ma, die 2004 die Decke mon­tiert hat, habe man ein­ge­schal­tet. Sicht­bar betrof­fen sei bis­her nur ein Paneel am Rand der Schwimm­hal­le. Doch bevor sie den Betrieb wie­der frei geben kön­ne, müs­se geklärt sein, ob und was zu repa­rie­ren ist, betont Storch. Man sei bemüht, der Sache so schnell als mög­lich auf den Grund zu gehen und den Scha­den zu behe­ben. Momen­tan bie­tet noch das Ther­mal­frei­bad Badespaß

Das Staatsbad berichtet:

Promineter Besuch in Schlangenbad

 

Schau­spiel­star und SPIE­GEL-Best­sel­ler-Autor Sky du Mont zu Gast bei uns in Schlan­gen­bad (Schlan­gen­bad) Cha­ris­ma­tisch, wit­zig, char­mant, attrak­tiv – Sky du Mont ist nicht nur ein viel­fach aus­ge­zeich­ne­ter und belieb­ter Cha­rak­ter­dar­stel­ler, son­dern auch ein begab­ter Best­sel­ler­au­tor mit einer
Stim­me zum Träu­men. Lite­ra­tur­lieb­ha­ber in und um Schlan­gen­bad konn­ten am ver­gan­ge­nen Sams­tag eine Vor­le­se­stun­de der beson­de­ren Art genie­ßen: In der His­to­ri­schen Café­hal­le in Schlan­gen­bad las er sein „The Best of…“ – aus­ge­such­te Sze­nen sei­ner letz­ten fünf Bücher, die neu bear­bei­tet und dra­ma­tur­gisch zu einem Hand­lungs­strang ver­knüpft wur­den. Die Lesung
bil­de­te den kul­tu­rel­len, erfolg­rei­chen Abschluss der som­mer­li­chen Ver­an­stal­tungs­rei­he in Schlan­gen­bad. Neben ihrem pro­mi­nen­ten Prot­ago­nis­ten hat die Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH ein rund­um gelun­ge­nes Begleit­pro­gramm mit Sekt­emp­fang und kuli­na­ri­schem Get-tog­e­ther, aus­ge­rich­tet vom 60/40, im Anschluss für den Abend orga­ni­siert. Bür­ger­meis­ter Mar­co Eyring begrüß­te Sky du Mont herz­lich und war über­aus zufrie­den mit dem Ver­lauf des Abends. „Die
Ver­an­stal­tung war wirk­lich der abso­lu­te Höhe­punkt unse­rer Schlan­gen­ba­der Som­me­re­vents. Wir freu­en uns, dass wir mit Sky du Mont
einen so bekann­ten, aus­ge­zeich­ne­ten Schau­spie­ler und Autor bei uns in Schlan­gen­bad will­kom­men hei­ßen durf­ten. Es war ein fan­tas­ti­scher, amü­san­ter, unbe­schwer­ter Abend, der uns in der aktu­el­len, her­aus­for­dern­den Zeit wie­der ein Lächeln ins Gesicht gezau­bert hat. Ich bin sehr stolz, dass wir unse­ren Bür­gern die­se Ver­an­stal­tung trotz der aktu­ell gel­ten­den Auf­la­gen mög­lich machen konn­ten.“ Geschich­ten aus dem Fami­li­en­all­tag, die jeder kennt Damit las sich Sky du Mont in die Her­zen der Gäs­te. Unvor­her­ge­se­he­ne Ereig­nis­se, lus­ti­ge All­tags­ge­schich­ten und ver­rück­te Situa­tio­nen, die nur das Leben schrei­ben kann. Mehr­mals am Abend ging ein wohl­wis­sen­des Lachen durch den Saal, wenn das Publi­kum erkann­te, dass es die ein oder ande­re Situa­ti­on schon selbst erlebt hat. Das Wis­sen, dass es selbst im Haus von pro­mi­nen­ten Per­sön­lich­kei­ten mal rund gehen kann, mach­te den Ehren­gast mit der sono­ren Stim­me unfass­bar nah­bar und authen­tisch. Das kuli­na­ri­sche Get-tog­e­ther im Anschluss an die Lesung war des­halb ein vol­ler Eg und ein abso­lu­tes High­light des Abends. Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH resü­miert: „Sky du Mont im Ohr, regio­na­le Lecke­rei­en der Ther­mal­frei­bad­gas­tro­no­mie 60/40 für den Gau­men und das im wun­der­schö­nen Schlan­gen­bad – was will man mehr?“

Das Staatsbad berichtet:

Igor Boychuk macht das Dorf schön

 

Grün­flä­chen in Schlangenbad

Seit 1. Mai 2021 beschäf­tigt die Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH einen neu­en Mit­ar­bei­ter, Herrn Igor Boy­chuk. Er ist als Objekt­lei­ter für alle Grün­flä­chen im Orts­teil Schlan­gen­bad zustän­dig. Herr Boy­chuk ist ein erfah­rer­ner Land­wirt, der sei­nen Beruf mit Lei­den­schaft aus­führt und nach­hal­ti­gen Umgang mit der Natur als obers­te Prä­mis­se verfolgt.

Wiesbadener Kurier 9.9.2021

Presseinformationen

 

Don­ners­tag, 09.09.2021
Aes­ku­lap­ther­me geschlos­sen Auf einen Blick:

SCHLANGENBAD (red). Die Äsku­lap­ther­me in Schlan­gen­bad bleibt bis auf Wei­te­res geschlos­sen. Sie kann auch nicht von The­ra­pie­grup­pen und den Pati­en­ten der Kli­nik benutzt wer­den. Der Grund ist ein Decken­pa­neel, das sich gelo­ckert hat, teilt Bär­bel Storch, die Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH, mit.

Der­zeit sei­en Hand­wer­ker und Gut­ach­ter dar­an, die Sache zu unter­su­chen. Auch die Fir­ma, die 2004 die Decke mon­tiert hat, habe man ein­ge­schal­tet. Sicht­bar betrof­fen sei bis­her nur ein Paneel am Rand der Schwimm­hal­le. Doch bevor sie den Betrieb wie­der frei geben kön­ne, müs­se geklärt sein, ob und was zu repa­rie­ren ist, betont Storch. Man sei bemüht, der Sache so schnell als mög­lich auf den Grund zu gehen und den Scha­den zu behe­ben. Momen­tan bie­tet noch das Ther­mal­frei­bad Badespaß

Das Staatsbad berichtet:

Igor Boychuk macht das Dorf schön

 

Grün­flä­chen in Schlangenbad

Seit 1. Mai 2021 beschäf­tigt die Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH einen neu­en Mit­ar­bei­ter, Herrn Igor Boy­chuk. Er ist als Objekt­lei­ter für alle Grün­flä­chen im Orts­teil Schlan­gen­bad zustän­dig. Herr Boy­chuk ist ein erfah­rer­ner Land­wirt, der sei­nen Beruf mit Lei­den­schaft aus­führt und nach­hal­ti­gen Umgang mit der Natur als obers­te Prä­mis­se verfolgt.

Deutscher Pressestern® berichtet:

Presseinformationen

 

Erfolg­rei­cher Start der Bade­sai­son 2021:
Ther­mal­frei­bad Schlan­gen­bad lockt mit war­mem Quell­was­ser Bade­gäs­te aus dem gan­zen Rhein-Main-Gebiet

• Schwim­men und Ent­span­nen im 27 Grad war­men Ther­mal­was­ser
• Juni-Prei­se mit attrak­ti­ven Kurz­schwim­mer­ta­ri­fen und Swim & Relax-Pro­gramm
• Ein­zig­ar­tig in Deutsch­land: Becken wird täg­lich neu befüllt – fri­sche, her­vor­ra­gen­de
Was­ser­qua­li­tät jeden Tag
• Betrieb der Kelosau­na unter gel­ten­den Coro­na-Bedin­gun­gen ab 14. Juni

(Schlan­gen­bad, Juni 2021) – Baden und ent­span­nen, wo einst Mit­glie­der der euro­päi­schen Königs­häu­ser die See­le bau­meln lie­ßen. Das ist seit Anfang Juni wie­der mög­lich, denn das ein­zig­ar­ti­ge Ther­mal­frei­bad in Schlan­gen­bad, dem kleins­ten Kur- und Bade­ort Deutsch­lands, hat sei­ne Pfor­ten wie­der täg­lich von 9.00 bis 18.00 Uhr unter gel­ten­den Coro­na-Auf­la­gen geöff­net. Auch der Betrieb der Kelosau­na star­tet wie­der ab dem 14. Juni. Mit einem bedürf­nis­ori­en­tier­ten Tarif­kon­zept bie­tet das Frei­bad zudem neue, attrak­ti­ve Ear­ly- und Late-Bird­ta­ri­fe sowie ein Swim & Relax-Bonus­pro­gramm für Stamm­ba­de­gäs­te. Ein Sprung ins fri­sche Nass lohnt sich, denn das ältes­te Heil­bad Hes­sens macht auch heut­zu­ta­ge sei­nem Ruf als Klein­od der Ent­span­nung im Rhein-Main-Gebiet immer noch alle Ehre. Grund dafür sind die kie­sel­säu­re­hal­ti­gen Ther­mal­quel­len, aus denen das hei­len­de, beson­ders wei­che Was­ser spru­delt und das tra­di­ti­ons­rei­che Frei­bad täg­lich mit fri­schem, 27 Grad woh­lig war­mem Quell­was­ser ver­sorgt. Idyl­lisch am Wald­rand gele­gen, bie­tet es mit sei­ner Par­k­an­mu­ten­den, wei­ten Lie­ge­wie­se mit altem Baum­be­stand und sei­nem pit­to­res­ken Bade­haus mit altem Säu­len­gang einen wun­der­bar fried­li­chen Ort der Erho­lung – damals wie heu­te und fern der über­la­de­nen Hek­tik klas­si­scher Stadt-Schwimmbäder.

Geruh­sam sei­ne Bah­nen zie­hen oder ein­fach den Blick in den Wald genie­ßen und Gelas­sen­heit tan­ken – im Ther­mal­frei­bad Schlan­gen­bad ober­halb des Kur­parks kommt die See­le zur Ruhe. Das schmu­cke, klei­ne Frei­bad am Schlan­gen­ba­der Wald­rand hat alles, was es zur Ent­span­nung braucht: 27 Grad war­mes Ther­mal­was­ser – täg­lich neu befüllt, wei­te, gepfleg­te Grün­flä­chen, fri­sche Wald­luft und ein char­mant his­to­ri­sches Flair, das die glanz­vol­le, jahr­hun­der­te­al­te Bäder­tra­di­ti­on in die Gegen­wart trans­por­tiert. Nach einer coro­nabe­ding­ten Pau­se wird die Tra­di­ti­on nun fort­ge­setzt: Die Bade­sai­son ist wie­der­eröff­net und ver­zeich­net einen erfolg­rei­chen Start. Dazu wur­de ein neu­es, fle­xi­ble­res Tarif­sys­tem ein­ge­führt, das neben Kurz­zeit­ta­ri­fen (1,5 Stun­den) am Mor­gen und am Abend auch ein beson­de­res Swim & Relax-Bonus­pro­gramm für Stamm­gäs­te (kos­ten­lo­ser Ein­tritt nach 20 Besu­chen) bereit­hält. „Wir freu­en uns sehr, dass wir unser Ther­mal­frei­bad end­lich wie­der für unse­re Bade­gäs­te öff­nen kön­nen und wir sind äußerst zufrie­den mit den Besu­cher­zah­len der ers­ten Tage. Unser Ther­mal­frei­bad ist ein­zig­ar­tig in der Rhein-Main-Regi­on. Schwim­men in war­mem, täg­lich fri­schen Ther­mal­was­ser – wo gibt es das heut­zu­ta­ge? Wer das ein­mal erlebt hat, kommt öfter wie­der“, so Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH.

Tarif­über­sicht Ther­mal­frei­bad Schlan­gen­bad:
Erwach­se­ne 10,00 Euro
mit Kur­kar­te 9,00 Euro
Fami­li­en­kar­te 15,00 Euro
Schwer­be­hin­der­te ab 70 % 9,00 Euro
Kin­der 3 – 6 Jah­re 3,00 Euro
Schü­ler & Stu­den­ten 4,00 Euro
Ear­ly Bird Schwim­men (9.00 – 10.30 Uhr) 6,00 Euro
Fei­er­abend­ta­rif (16.30 ¬– 18.00 Uhr) 6,00 Euro
Kelosau­na 15,00 Euro
Kelosau­na + Ther­mal­frei­bad 19,00 Euro
Swim & Relax Bonus­pro­gramm 1x Ein­tritt frei nach 20 Besuchen

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH fin­den Sie auch im Inter­net, unter:
https://schlangenbad27grad.de/.

Pres­se­kon­takt
Deut­scher Pres­ses­tern®
Bier­stadter Str. 9 a
65189 Wies­ba­den
www.deutscher-pressestern.de

Mai­ke Veith Ben­no Adel­hardt
E‑Mail: m.veith@public-star.de E‑Mail: b.adelhardt@public-star.de
Tel.: +49 611 39539–18 Tel.: +49 611 39539–20

Das Staatsbad berichtet:

Igor Boychuk macht das Dorf schön

 

Grün­flä­chen in Schlangenbad

Seit 1. Mai 2021 beschäf­tigt die Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH einen neu­en Mit­ar­bei­ter, Herrn Igor Boy­chuk. Er ist als Objekt­lei­ter für alle Grün­flä­chen im Orts­teil Schlan­gen­bad zustän­dig. Herr Boy­chuk ist ein erfah­rer­ner Land­wirt, der sei­nen Beruf mit Lei­den­schaft aus­führt und nach­hal­ti­gen Umgang mit der Natur als obers­te Prä­mis­se verfolgt.

Deutscher Pressestern® berichtet:

Presseinformationen

 

Erfolg­rei­cher Start der Bade­sai­son 2021:
Ther­mal­frei­bad Schlan­gen­bad lockt mit war­mem Quell­was­ser Bade­gäs­te aus dem gan­zen Rhein-Main-Gebiet

• Schwim­men und Ent­span­nen im 27 Grad war­men Ther­mal­was­ser
• Juni-Prei­se mit attrak­ti­ven Kurz­schwim­mer­ta­ri­fen und Swim & Relax-Pro­gramm
• Ein­zig­ar­tig in Deutsch­land: Becken wird täg­lich neu befüllt – fri­sche, her­vor­ra­gen­de
Was­ser­qua­li­tät jeden Tag
• Betrieb der Kelosau­na unter gel­ten­den Coro­na-Bedin­gun­gen ab 14. Juni

(Schlan­gen­bad, Juni 2021) – Baden und ent­span­nen, wo einst Mit­glie­der der euro­päi­schen Königs­häu­ser die See­le bau­meln lie­ßen. Das ist seit Anfang Juni wie­der mög­lich, denn das ein­zig­ar­ti­ge Ther­mal­frei­bad in Schlan­gen­bad, dem kleins­ten Kur- und Bade­ort Deutsch­lands, hat sei­ne Pfor­ten wie­der täg­lich von 9.00 bis 18.00 Uhr unter gel­ten­den Coro­na-Auf­la­gen geöff­net. Auch der Betrieb der Kelosau­na star­tet wie­der ab dem 14. Juni. Mit einem bedürf­nis­ori­en­tier­ten Tarif­kon­zept bie­tet das Frei­bad zudem neue, attrak­ti­ve Ear­ly- und Late-Bird­ta­ri­fe sowie ein Swim & Relax-Bonus­pro­gramm für Stamm­ba­de­gäs­te. Ein Sprung ins fri­sche Nass lohnt sich, denn das ältes­te Heil­bad Hes­sens macht auch heut­zu­ta­ge sei­nem Ruf als Klein­od der Ent­span­nung im Rhein-Main-Gebiet immer noch alle Ehre. Grund dafür sind die kie­sel­säu­re­hal­ti­gen Ther­mal­quel­len, aus denen das hei­len­de, beson­ders wei­che Was­ser spru­delt und das tra­di­ti­ons­rei­che Frei­bad täg­lich mit fri­schem, 27 Grad woh­lig war­mem Quell­was­ser ver­sorgt. Idyl­lisch am Wald­rand gele­gen, bie­tet es mit sei­ner Par­k­an­mu­ten­den, wei­ten Lie­ge­wie­se mit altem Baum­be­stand und sei­nem pit­to­res­ken Bade­haus mit altem Säu­len­gang einen wun­der­bar fried­li­chen Ort der Erho­lung – damals wie heu­te und fern der über­la­de­nen Hek­tik klas­si­scher Stadt-Schwimmbäder.

Geruh­sam sei­ne Bah­nen zie­hen oder ein­fach den Blick in den Wald genie­ßen und Gelas­sen­heit tan­ken – im Ther­mal­frei­bad Schlan­gen­bad ober­halb des Kur­parks kommt die See­le zur Ruhe. Das schmu­cke, klei­ne Frei­bad am Schlan­gen­ba­der Wald­rand hat alles, was es zur Ent­span­nung braucht: 27 Grad war­mes Ther­mal­was­ser – täg­lich neu befüllt, wei­te, gepfleg­te Grün­flä­chen, fri­sche Wald­luft und ein char­mant his­to­ri­sches Flair, das die glanz­vol­le, jahr­hun­der­te­al­te Bäder­tra­di­ti­on in die Gegen­wart trans­por­tiert. Nach einer coro­nabe­ding­ten Pau­se wird die Tra­di­ti­on nun fort­ge­setzt: Die Bade­sai­son ist wie­der­eröff­net und ver­zeich­net einen erfolg­rei­chen Start. Dazu wur­de ein neu­es, fle­xi­ble­res Tarif­sys­tem ein­ge­führt, das neben Kurz­zeit­ta­ri­fen (1,5 Stun­den) am Mor­gen und am Abend auch ein beson­de­res Swim & Relax-Bonus­pro­gramm für Stamm­gäs­te (kos­ten­lo­ser Ein­tritt nach 20 Besu­chen) bereit­hält. „Wir freu­en uns sehr, dass wir unser Ther­mal­frei­bad end­lich wie­der für unse­re Bade­gäs­te öff­nen kön­nen und wir sind äußerst zufrie­den mit den Besu­cher­zah­len der ers­ten Tage. Unser Ther­mal­frei­bad ist ein­zig­ar­tig in der Rhein-Main-Regi­on. Schwim­men in war­mem, täg­lich fri­schen Ther­mal­was­ser – wo gibt es das heut­zu­ta­ge? Wer das ein­mal erlebt hat, kommt öfter wie­der“, so Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH.

Tarif­über­sicht Ther­mal­frei­bad Schlan­gen­bad:
Erwach­se­ne 10,00 Euro
mit Kur­kar­te 9,00 Euro
Fami­li­en­kar­te 15,00 Euro
Schwer­be­hin­der­te ab 70 % 9,00 Euro
Kin­der 3 – 6 Jah­re 3,00 Euro
Schü­ler & Stu­den­ten 4,00 Euro
Ear­ly Bird Schwim­men (9.00 – 10.30 Uhr) 6,00 Euro
Fei­er­abend­ta­rif (16.30 ¬– 18.00 Uhr) 6,00 Euro
Kelosau­na 15,00 Euro
Kelosau­na + Ther­mal­frei­bad 19,00 Euro
Swim & Relax Bonus­pro­gramm 1x Ein­tritt frei nach 20 Besuchen

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH fin­den Sie auch im Inter­net, unter:
https://schlangenbad27grad.de/.

Pres­se­kon­takt
Deut­scher Pres­ses­tern®
Bier­stadter Str. 9 a
65189 Wies­ba­den
www.deutscher-pressestern.de

Mai­ke Veith Ben­no Adel­hardt
E‑Mail: m.veith@public-star.de E‑Mail: b.adelhardt@public-star.de
Tel.: +49 611 39539–18 Tel.: +49 611 39539–20

Das Staatsbad berichtet:

Igor Boychuk macht das Dorf schön

 

Grün­flä­chen in Schlangenbad

Seit 1. Mai 2021 beschäf­tigt die Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH einen neu­en Mit­ar­bei­ter, Herrn Igor Boy­chuk. Er ist als Objekt­lei­ter für alle Grün­flä­chen im Orts­teil Schlan­gen­bad zustän­dig. Herr Boy­chuk ist ein erfah­rer­ner Land­wirt, der sei­nen Beruf mit Lei­den­schaft aus­führt und nach­hal­ti­gen Umgang mit der Natur als obers­te Prä­mis­se verfolgt.

Das Staatsbad berichtet:

Frühlingsblumenpflanzung im Kurpark

Auf Ein­la­dung von Bet­ti­na Grä­fin Ber­na­dot­te fuhr Bär­bel Storch und Lisa Offer­manns von der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH Anfang April auf die Blu­men­in­sel Main­au. Dort blüh­te es bereits üppig und die Son­ne strahl­te über dem Boden­see. Die Insel, die stets von unzäh­li­gen Besu­chern bevöl­kert ist, war men­schen­leer. Coro­na Auf­la­gen ermög­lich­ten kei­ne tou­ris­ti­schen Besu­che. Es war ein trau­ri­ger Anblick trotz zau­ber­haf­tem Blü­ten­meer, die­se Insel ohne Besu­cher zu erle­ben.
Voll bela­den mit über 600 Früh­lings­blü­hern fuh­ren wir wie­der zurück­nach Schlan­gen­bad, die am nächs­ten Tag gleich gepflanzt wur­den. Sie brin­gen Far­be und ein biss­chen Früh­ling in unse­ren wun­der­schö­nen Kurpark.

Das Staatsbad berichtet:

Ein Gärtner für Schlangenbad

Ab dem 1. Mai 2021 hat die Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH einen neu­en Mit­ar­bei­ter ange­stellt, der sich gärt­ne­risch und gestal­tend um alle Grün­flä­chen und um die gesam­te Optik in Schlan­gen­bad küm­mern wird. Damit ist der Bau­hof in die­sem spe­zi­el­len Auf­ga­ben­be­reich ent­las­tet und kann sich allen ande­ren Orts­tei­len inten­si­ver wid­men. Der Bau­hof und unser neu­er Mit­ar­bei­ter wer­den sich stets unter­ein­an­der bespre­chen und in koope­ra­ti­ver Wei­se die Auf­ga­ben­ge­bie­te auf­neh­men.
Der neue Mit­ar­bei­ter der Staats­bad GmbH ist gelern­ter Land­wirt und sehr erfah­ren im Umgang mit nach­hal­ti­ger und bio­lo­gi­scher Landwirtschaft.

Das Staatsbad berichtet:

Schlangenbader Waldpfade

Am 1. April wur­de die Schlan­gen­ba­der-Wald­pfa­de offi­zi­ell ein­ge­weiht. Bür­ger­meis­ter Mar­co Eyring, Dr. Micha­el Wil­helm – der gro­ßen Anteil an der Wege­füh­rung hat, Bereichs­lei­ter des Forst­am­tes Wies­ba­den-Chau­see­haus Herr Joa­chim Rip­pel­beck sowie Herr Tim Schrö­ter vom Gemein­de­forst und Herr Kre­sov-Hahn­feld vom Natur­park fan­den sich zu einem klei­ne sym­bo­li­schen Umtrunk zur Eröff­nung ein.
Die Pfa­de wer­den von Wan­de­rern mit gro­ßer Akzep­tanz ange­nom­men und erhal­ten viel Lob.

Das Staatsbad berichtet:

Farngarten Schlangenbad

Das Anle­gen des Farn­gar­tens nimmt erfreu­li­chen Fort­schritt. Die Urbar­ma­chung und dar­auf­fol­gend die Gar­ten­we­ge­füh­rung ist fer­tig und der Zaun, der den Gar­ten umge­ben muss, ist gesetzt. Die gGmbH ist gegrün­det, so dass Spen­den herz­lich ger­ne über­mit­telt wer­den kön­nen. Wei­te­re Infos dazu kann man der Web­site des Gar­tens unter farngarten-schlangenbad.de entnehmen.

Interview mit Bärbel Storch für Radio Antenne Frankfurt

200813_Interview_Thermalfreibad_Schlangenbad_Storch

 

Interview mit Tanja Sinzig-Huskamp, Schlangenapotheke Schlangenbad / 9.9.20

Lesen Sie hier das ganze Interview…

Inter­view mit Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp, Schlan­gen­apo­the­ke Schlan­gen­bad / 9.9.2020

Bär­bel Storch: Frau Sin­zig-Hus­kamp ich freue mich sehr, dass wir uns heu­te zum „Wald-Gespräch“, hier im Adel­heid Tal auf einer Bank tref­fen.
Sie sind hier gebo­ren und eng mit dem Schlan­gen­ba­der Wald verbunden.

Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp: Ja, ich bin hier gebo­ren, auf­ge­wach­sen und sehr ver­wur­zelt mit dem Ort. Ich sage immer schmun­zelnd: Ich habe es nicht weit gebracht — damit mei­ne ich natür­lich nur das Ört­li­che. Und hier möch­te und wer­de ich auch blei­ben.
Der Schlan­gen­ba­der Wald ist nicht nur mein Erho­lungs­ort, nein, er ist auch Kind­heits­er­in­ne­rung für mich. Die­ser Wald war uns wie ein Spiel­platz, eine Erleb­nis­welt und für uns Kin­der, eine Welt in der wir immer neue Din­ge fanden.

Bär­bel Storch: Sie sind appro­bier­te Apo­the­ke­rin sowie auch staat­lich geprüf­te Heil­prak­ti­ke­rin, sehen Sie den Wald gesund­heits­för­dernd für Menschen?

Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp: Aber ja! Natür­lich hat der Wald durch sei­ne Ruhe, sein Kli­ma, sein Licht und Schat­ten­spiel eine enor­me Wir­kung auf unse­ren Kör­per und Psy­che. Hier­bei geht es gar nicht um sport­li­ches Wan­dern oder kör­per­li­che Ertüch­ti­gung, nein, der Wald wirkt auf uns ohne unser akti­ves Zutun, wohl­tu­end beru­hi­gend und ent­span­nend.
In Japan wird der Wald in sei­ner gesund­heits­för­dern­den Wir­kung wis­sen­schaft­lich beschrie­ben und weit­aus mehr geschätzt und pro­pa­giert als bis­her bei uns. Aber auch bei uns in Deutsch­land erfährt der Wald u.a. durch den Autor und Förs­ter, Peter Wohl­le­ben, end­lich nun auch Beschrei­bung und Aus­sa­ge zu sei­ner außer­ge­wöhn­li­chen Wertigkeit.

Bär­bel Storch: Sie ken­nen Schlan­gen­bad von Kind­heit an, also auch zu Zei­ten, in wel­cher die „KUR mit kuren­den Gäs­ten“ den Ort beleb­ten; wie hat sich in die­ser Bezie­hung der Ort verändert?

Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp: Das stimmt. Ich ken­ne Schlan­gen­bad noch aus der Zeit, als Kuren von Sei­ten der Kran­ken­kas­sen bezahlt wur­den und wir hier sehr vie­le Kur-Gäs­te begrüß­ten. Die­se Zei­ten sind lei­der längst vor­bei.
Der Begriff „Kur“ hat heu­te m.E. eine ande­re Form, einen ande­ren Inhalt und eine ande­re Ziel­set­zung. Man wan­delt heu­te nicht mehr mit dem Glas in der Hand durch die Allee. Die Kur hat sich ver­än­dert, ist aber ohne Zwei­fel nach wie vor wesent­lich und enorm wich­tig für unse­re Gesund­heit. Heu­te sucht man Ent­span­nung, Erho­lung und Aus­gleich zum All­tag. Man möch­te inspi­riert wer­den, Din­ge zu tun und zu erle­ben, die wohl­tu­end ablen­ken vom täg­li­chen Stress, allen digi­ta­len „End­ge­rä­ten“ und die ein­fach guttun.

Bär­bel Storch: D.h. Sie sehen in Schlan­gen­bad einen Ort, der bes­te Vor­aus­set­zun­gen bie­tet zur Kur im heu­ti­gen Sinn?

Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp: Ja, viel­leicht heu­te mehr denn je! Der Gast, der zu uns kommt, kann das Maß des­sen, was ihm gut­tut, was ihm hilft, Ent­span­nung und Wohl­be­fin­den zu fin­den, selbst ent­schei­den. Unser wun­der­schö­ner Ort, bie­tet den herr­li­chen Wald und unser ein­ma­li­ges Ther­mal­was­ser zum Baden und zum Trin­ken! Ich den­ke, dass die­se Kom­bi­na­ti­on, Ther­mal­was­ser und Wald, sehr schnell ihre spür­ba­re posi­ti­ve Wir­kung hin­ter­lässt. Ein Auf­at­men und zu neu­en Kräf­ten ist das Ergeb­nis! Ein­deu­tig kann man bei uns in Schlan­gen­bad „die Stadt hin­ter sich las­sen“ und in Erho­lung eintauchen.

Bär­bel Storch: Sie selbst stel­len aus unse­rem quell­fri­schen Ther­mal­was­ser wert­vol­le Kos­me­tik her.

Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp: Genau! Schon seit vie­len Genera­tio­nen wird in der Schlan­gen-Apo­the­ke ganz hand­werk­lich mit dem Ther­mal­was­ser gear­bei­tet. Ich nut­ze unser Ther­mal­was­ser zur Her­stel­lung von Kör­per­pfle­ge­pro­duk­ten. Es sind qua­si regio­na­le Manu­fak­tur­pro­duk­te. Unse­re klei­ne Manu­fak­tur ist etwas Beson­de­res, denn wir arbei­ten ganz tra­di­tio­nell und pro­du­zie­ren nicht im gro­ßen Maßstab.

Bär­bel Storch: Was wür­den Sie sich wün­schen für die Zukunft unse­res Ortes?

Tan­ja Sin­zig-Hus­kamp: Sehr begrü­ßen wür­de ich es, wenn wir eine sich wei­ter ent­wi­ckeln­de, gut funk­tio­nie­ren­de Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie bekä­men. Es wäre schön, wenn hier­bei in die Zukunft inves­tiert wür­de. Wir sind ein bezau­bern­der Nah­erho­lungs­ort! Das soll­ten wir nut­zen. Ich wün­sche mir natür­lich auch, dass die Wahr­zei­chen unse­res Ortes gepflegt und wie­der­be­lebt wer­den — ich den­ke an z.B. die Kolon­na­den. Auch befür­wor­te ich, dass unse­re bei­den denk­mal­ge­schütz­ten, wun­der­schö­nen Parks noch mehr genutzt wer­den. Es freut mich immer sehr, wenn ich sehe, wie am „war­men Bach“, im unte­ren Park, Kin­der im Was­ser plant­schen und den herr­li­chen Som­mer, mit ihren Müt­tern genie­ßen. …oder wie im obe­ren Kur­park, an den Gerä­ten geturnt wird. Das ist Leben mit dem Park und im Park und das dürf­te gern auch noch mehr wer­den. Außer­dem wün­sche ich mir, erwei­ter­te und auch benann­te Stel­len zur „Wal­d­er­ho­lung“.

Bär­bel Storch: Man merkt es deut­lich, wie Sie Schlan­gen­bad lie­ben. Ich dan­ke Ihnen für unse­re leb­haf­te und inter­es­san­te Unterhaltung!

Das Gespräch führ­te Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH
Schlan­gen­bad, den 10.9.2020

Interview mit Karlheinz Luft, Malermeister mit Betrieb in Schlangenbad-Wambach Schlangenbad / 21.10.20

Lesen Sie hier das ganze Interview…

Inter­view mit Karl­heinz Luft, Maler­meis­ter mit Betrieb in Schlan­gen­bad-Wam­bach / 21.10.2020

Bär­bel Storch: Herr Luft, Sie sind ein ech­ter Wam­ba­cher, wur­den Sie auch hier geboren?

Karl­heinz Luft: nein, gebo­ren wur­de ich in Kied­rich aber eigent­lich beim ers­ten „Blick in die Welt“ sah ich Wam­bach und füh­le mich auch als Ur-Wambacher.

Bär­bel Storch: Sie betrei­ben einen Maler­be­trieb in Wambach.

Karl­heinz Luft: ja, zusam­men mit mei­nem Bru­der. … und dies seit 50 Jahren.

Bär­bel Storch: Sie haben sich für die Gemein­de in vie­ler­lei Hin­sicht eingebracht!

Karl­heinz Luft: ja, ich gehör­te aktiv seit 60 Jah­ren dem Gesangs­ver­ein an, davon vie­le Jah­re im Vor­stand. Seit über 50 Jah­ren bin ich Mit­glied der frei­wil­li­gen Feu­er­wehr. Ich war auch immer schon im GV orga­ni­siert bei allen Ver­an­stal­tun­gen und don­ners­tags gehö­re ich zu den „Fried­hof-Säu­be­rern“ — „Zukunft Dorfmitte“

Bär­bel Storch: aber Ihre gro­ße Lei­den­schaft gehört einem ganz beson­de­ren Hobby!?

Karl­heinz Luft: ja, das stimmt! Mei­ne Lei­den­schaft gehört dem Sam­meln von Mühl­stei­nen und dar­über hin­aus allen alten hand­werk­li­chen Uten­si­li­en jeg­li­cher Art.

Bär­bel Storch: als eins­ti­ger Eigen­tü­mer der „Wam­ba­cher Müh­le“, die Sie in 2019 an ihren Päch­ter, die­ser groß­ar­ti­gen Gas­tro­no­mie ver­kauft haben, wid­men Sie sich zusam­men mit Ihrer Frau nun noch inten­si­ver Ihrem Mühlenmuseum.

Karl­heinz Luft: ja, vor 30 Jah­ren kauf­te ich die eins­ti­ge Müh­le aber erst im Jahr 2004 habe ich das Muse­um gebaut. Der durch das Gelän­de lau­fen­de Bach, der Mühl­gra­ben, dien­te auch als Lösch­was­ser im Fal­le eines Bran­des. Das Was­ser­recht besteht seit Urzeiten.

Bär­bel Storch: Ihr Muse­um hat mitt­ler­wei­le einen außer­or­dent­li­chen Bekannt­heits­grad in aller Welt!

Karl­heinz Luft: ja, erfreu­li­cher­wei­se! Aus allen Tei­len der Welt erhal­te ich wert­vol­le Gegen­stän­de. Ob Mühl­rä­der, denen mei­ne ganz beson­de­re Lie­be gilt oder Hand­werks­uten­si­li­en aller Art. Übri­gens, das Mühl­rad im Bach­lauf habe ich in Nor­we­gen gese­hen und nachgebaut.

Bär­bel Storch: wie vie­le Mühl- und Schleif­stei­ne stel­len Sie in Ihrem groß­ar­ti­gen Muse­um aus?

Karl­heinz Luft: mitt­ler­wei­le sind es ca. 550 Stück. Ich darf mit Stolz sagen, dass dies die größ­te Samm­lung in Deutsch­land ist. Gesamt stel­le ich 25.600 Gegen­stän­de, die im Zusam­men­hang mit alten Hand­werks­uten­si­li­en ste­hen, aus.

Bär­bel Storch: wie groß ist den die Flä­che des Museums?

Karl­heinz Luft: als ich 1997 das Was­ser­rad bau­te, zog dies einen Bebau­ungs­plan nach sich. Dar­aus wur­de 2004 das Muse­ums­ge­bäu­de gebaut. Es umfasst 260 Quadratmeter.

Bär­bel Storch: sind Sie selbst vor Ort und erklä­ren den inter­es­sier­ten Besu­chern die Gegen­stän­de und Museumsstücke?

Karl­heinz Luft: Ja, ich bie­te Füh­run­gen an und auch die Fach­leu­te der ein­zel­nen Gewer­ke sind begeis­tert selbst vor Ort und erzäh­len von Ihrer alten Hand­werks­kunst.
Das Muse­um ist dadurch ein Zusam­men­tref­fen von Hand­wer­kern, die die alten Hand­werks­küns­te vor dem Ver­ges­sen bewahren.

Bär­bel Storch: Herr Luft, ich dan­ke Ihnen für die­se hoch inter­es­san­te Schil­de­rung Ihres Schaf­fens! Ich wün­sche Ihnen wei­ter­hin viel Freu­de und groß­ar­ti­ge Begeg­nun­gen aus aller Welt.
Als Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH dan­ke ich Ihnen eben­so für die­se unglaub­li­che Berei­che­rung, die­ser Sehens­wür­dig­keit in unse­rer Gemeinde.

Das Inter­view führ­te Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH 

Schlan­gen­bad, den 21.10.2020

Interview mit Dipl. Ing. (FH) Jochen Lüke, Forstamtmann / 23.11.2020

Lesen Sie hier das ganze Interview…

Inter­view mit Herrn Dipl. Ing. (FH) Jochen Lüke, Forst­amt­mann / 23.11.2020

B. Storch: Herr Lüke, Sie sind 1956 in Gel­sen­kir­chen gebo­ren, sind Sie dort auch aufgewachsen?

J. Lüke: Nein, auf­ge­wach­sen bin ich im Sauer­land in der Nähe von Brilon.

B. Storch: Das Sauer­land ist eine sehr wald­rei­che Gegend; hat Sie die­se Land­schaft inspi­riert Forst­wirt­schaft zu studieren?

J. Lüke: Ja, das war schon sehr aus­schlag­ge­bend und ich kann heu­te sagen, dass es die rich­ti­ge Ent­schei­dung war, die mich bis heu­te sehr interessiert.

B. Storch: Seit 1983 sind Sie in Diens­ten des Forst­am­tes Rüdes­heim und Bad Schwal­bach. Wenn Sie nun zurück­bli­cken, hat sich in die­sen Jah­ren der Wald verändert?

J. Lüke: Nun, durch die bereits im Jahr 1985 begin­nen­den Wind­wurf-Kata­stro­phen, die auch in den Jah­ren danach folg­ten, han­geln wir uns von einer her­aus­for­dern­den Situa­ti­on zu nächs­ten. Aber, wir ler­ne auch daraus.

B. Storch: Wie erholt sich ein Wald von sol­chen Einschnitten?

J. Lüke: Der Wald ent­wi­ckelt eine stän­di­ge Dyna­mik, einer soge­nann­ten Ver­jün­gung. Die bio­lo­gi­sche Dyna­mik ist sehr groß. Schau­en Sie sich den Schwarz­wald oder den Baye­ri­schen Wald an, wobei eine Betrach­tung natür­lich nicht mit schnel­len Erfol­gen und Ver­än­de­run­gen zu erwar­ten ist. Sol­che natür­li­chen Rege­ne­ra­ti­ons­pro­zes­se bedür­fen eines lan­gen Zeit­ab­schnit­tes, geprägt von Geduld.

B. Storch: Wie ver­läuft so ein natür­li­cher Regenerationsprozess?

J. Lüke: Ein sol­cher Pro­zess ist von uns Forst­leu­ten vor­sich­tig zu beglei­ten und zu unter­stüt­zen. Der Wald ent­wi­ckelt einen soge­nann­ten Vor­wald. Es wächst zunächst eine soge­nann­te Schlag­flo­ra her­an, Kraut­pflan­zen. Danach treibt der Baum­be­wuchs, aus soge­nann­ten leich­ten Samen aus. Dar­auf fol­gen dann Baum­ar­ten wie Buchen und Eichen.

B. Storch: Fors­ten Sie den­noch ergän­zend auf?

J. Lüke: Ja, das tun wir. Wir ver­su­chen zu regu­lie­ren. Je nach Stand­ort pflan­zen wir Bäu­me, die zu den jewei­li­gen Stand­or­ten in Bezug auf Kli­ma und Boden­ver­hält­nis­se pas­sen, denn der Mensch soll­te den Wald sinn­voll beglei­ten, um kli­ma­sta­bi­le Wäl­der zu bekom­men.
In der Natur herrscht das soge­nann­te Chaos­prin­zip aus dem Klein­struk­tu­ren ent­stam­men, wie diver­se Baum­ar­ten und auch Pil­ze, die dann ein sta­bi­les Wald­ge­fü­ge bilden.

B. Storch: Der Wald um uns her­um sieht momen­tan erschre­ckend aus, wie beschrei­ben Sie dies?

J. Lüke: Ich ver­ste­he, dass der Anblick der­zeit unge­wöhn­lich ist. Aber, auch hier gilt es, das Gesche­hen der not­wen­di­gen Rodung mit Geduld, Gelas­sen­heit und Wis­sen zu beglei­ten. Und wenn ich dies so gelas­sen sage, mei­ne ich, dass die­se Geduld von den nächs­ten 2 bis 3 Genera­tio­nen erwar­tet wer­den muss!

B. Storch: Eine lan­ge Her­aus­for­de­rung der Geduld also?

J. Lüke: Ja, natür­lich. Begin­nend damit, dass nun in den nächs­ten 10 Jah­ren die Grund­la­ge des natur­na­hen Wald­baus gelegt wer­den muss. Wir dür­fen nicht ver­ges­sen, dass der Wald in gewis­ser Wei­se eine Daseins­vor­sor­ge für die Welt ist. Dazu zählt unse­re Luft, die Kli­ma­sta­bi­li­sie­rung, der Ero­si­ons­schutz, die Was­ser­spei­che­rung und nicht zur ver­ges­sen, die Erho­lungs­funk­ti­on und der Natur­schutz. Das alles ist Bio­di­ver­si­tät die wir in einer mul­ti­funk­tio­na­len Beglei­tung als Auf­ga­be sehen.

B. Storch: Vie­le Men­schen, die der­zeit in den Wald gehen, bekla­gen den Anblick kahl­ge­schla­ge­ner Flä­chen und her­um­lie­gen­des Geäst.

J. Lüke: Ja, ich kann das ver­ste­hen, aber das las­sen wir bewusst so, es dient dem Ero­si­ons­schutz.
Man nennt das auch Lebend­ver­bau, wenn Tot­höl­zer den Boden bede­cken. Es dient der Beschat­tung und dem Schutz des Bodens, um das Wachs­tum zu befördern.

B. Storch: Herr Lüke, im Juli 2021 gehen Sie in Ihren wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand, freu­en Sie sich darauf?

J. Lüke: Oh ja, ich freue mich auf ver­schie­de­ne Rei­sen in aus­ge­wähl­te Natur­schutz­ge­bie­te. Ich freue mich auf mei­ne Fami­lie und den Bau­ern­hof, auf dem ich lebe. Da gibt es genü­gend Beschäf­ti­gung, nicht zu ver­ges­sen die Jagd, der ich mit Lei­den­schaft nachgehe.

B. Storch: herz­li­chen Dank für das Gespräch, es hat mir gro­ße Freu­de gemacht, mich mit Ihnen zu unter­hal­ten. Ich wün­sche Ihnen und Ihrer Fami­lie eine schö­ne Weih­nachts­zeit und vor allem ein ganz gutes Neu­es Jahr.

Das Inter­view führ­te Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH
Schlan­gen­bad, den 23.11.2020

Interview mit Marco Eyring, Bürgermeister von Schlangenbad / 23.12.2020

Lesen Sie hier das ganze Interview…

Inter­view mit Mar­co Eyring, Bür­ger­meis­ter von Schlan­gen­bad / 23.12.2020

Bär­bel Storch: Herr Eyring, Sie sind im Rhein­gau auf­ge­wach­sen, aber seit vie­len Jah­ren fest ver­wur­zelt in Schlan­gen­bad, wie kam es dazu?

Mar­co Eyring: Ganz ein­fach, die Lie­be führ­te mich vor gut 23 Jah­ren nach Schlan­gen­bad, woher mei­ne Frau gebür­tig stammt. Es war aber nicht nur die Lie­be zu mei­ner Frau allein; auch der Ort in sei­ner Viel­falt und sei­nen Men­schen sind für mich bis heu­te aus­schlag­ge­bend, hier sehr ger­ne zu leben, mich hier behei­ma­tet und ver­bun­den zu fühlen.

Bär­bel Storch: Ihr Wer­de­gang begann dem­entspre­chend auch hier in Schlangenbad?

Mar­co Eyring: Ja, nach dem Abitur mel­de­te ich mich zunächst zum Zivil­dienst und über­nahm Sozia­le Diens­te. Eine Zeit die mich als jun­gen Mann sehr geprägt und bei­spiels­wei­se mit der Situa­ti­on von Demenz­kran­ken und andern hilfs­be­dürf­ti­gen Men­schen ver­traut gemacht hat. Hier ging es um Hil­fe­stel­lun­gen aller Art u.a. um die (Kör­per-) Pfle­ge und Umsor­gung von kran­ken oder alten Menschen.

Bär­bel Storch: Begann nach die­sem sozia­len Jahr Ihr Studium?

Mar­co Eyring: Ja, ich ver­fü­ge über zwei Stu­di­en­ab­schlüs­se. Ende der 1990er Jah­re stu­dier­te ich in Mann­heim und schloss als Dipl. Ver­wal­tungs­wirt an der Fach­hoch­schu­le Mann­heim ab. Ich absol­vier­te damit eine klas­si­sche Behör­den­lauf­bahn im geho­be­nen Ver­wal­tungs­dienst. Spä­ter nahm ich an der Uni­ver­si­tät Mainz das Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaf­ten auf, dass ich nach dem anschlie­ßen­den Refe­ren­da­ri­at
als Voll­ju­rist erfolg­reich abschloss. Damit eröff­ne­te ich mir den beruf­li­chen Aufstieg.

Bär­bel Storch: Waren Sie immer im Staatsdienst?

Mar­co Eyring: Von mei­nem Neben­job wäh­rend der Schul­zeit bei einem Rhein­gau­er Wein­gut und einer Unter­bre­chung durch das Zweit­stu­di­um abge­se­hen, ja. Seit 2014 war ich beim Land Hes­sen in unter­schied­li­chen Funk­tio­nen tätig – u.a. im
Innen­mi­nis­te­ri­um als Per­so­nal­re­fe­rent, anschlie­ßend beim Regie­rungs­prä­si­di­um Darm­stadt als Dezer­nent im Stif­tungs­we­sen. Der Weg führ­te mich von 2017 bis 2019 als lei­ten­der Jus­ti­zi­ar und stell­ver­tre­ten­der Abtei­lungs­lei­ter der Ver­wal­tung im LKA
(Lan­des­kri­mi­nal­amt) weiter.

Bär­bel Storch: Ab März 2019 wur­den Sie mit gro­ßer Mehr­heit zum Bür­ger­meis­ter unse­rer Gemein­de Schlan­gen­bad gewählt!

Mar­co Eyring: Ja, im Lau­fe mei­ner fast 14-jäh­ri­gen ehren­amt­li­chen Tätig­keit in den kom­mu­na­len Gre­mi­en war der Gedan­ke gereift, Bür­ger­meis­ter unse­rer schö­nen Gemein­de zu werden.

Bär­bel Storch: Wie schau­en Sie nun auf die ver­gan­ge­nen fast 2 Jah­re Ihres Tuns als Bür­ger­meis­ter zurück?

Mar­co Eyring: In jedem Fall posi­tiv, auch wenn das Coro­na-Jahr 2020 schon sehr spe­zi­ell war. Wenn ich es mit einer Meta­pher beschrei­be, so war und ist die bis­he­ri­ge Amts­zeit für mich wie ein Puz­zle, bei dem sich mei­ne beruf­li­chen Erfah­run­gen Stück für Stück mit Erfah­run­gen in der Gemein­de zu einem
run­den Gan­zen ergän­zen. Lei­der hemmt die Pan­de­mie die ein oder ande­re Initia­ti­ve, wie z.B. die Ein­rich­tung eines Bürgerbusses.

Bär­bel Storch: Wel­che The­men erach­ten Sie in der Umset­zung als beson­ders wichtig?

Mar­co Eyring: Es gilt die Infra­struk­tur zukunfts­fä­hig zu machen. Hier sehe ich Hand­lungs­be­darf in meh­re­ren Berei­chen, z.B. die Bereit­stel­lung wirk­lich schnel­ler Inter­net­zu­gän­ge für alle unse­re Wohn­ge­bie­te. Damit mei­ne ich Glas­fa­ser­ka­bel bis ins Haus
und nicht den aktu­el­len Aus­bau, der nur beschei­de­ne 50 Mbit/s garan­tie­ren soll. Der bis Okto­ber 2021 noch lau­fen­de Netz­aus­bau ist zwar bes­ser als der Stand heu­te, wird aber abseh­bar für die Anwen­dun­gen der Zukunft bei wei­tem nicht aus­rei­chend
sein. Wir benö­ti­gen eine 20-fache Stei­ge­rung der Geschwin­dig­kei­ten. Mein Ziel ist die „Giga­bit-Gemein­de“. Dies ist auch eine wich­ti­ge Basis für die zwin­gend not­wen­di­ge Ver­wal­tungs­mo­der­ni­sie­rung. Und, der Trend der Zeit geht hin zum stadt­na­hen
Woh­nen in länd­li­chen Gebie­ten. Es muss des­halb auch die Mög­lich­keit geschaf­fen wer­den, hier bezahl­bar zu woh­nen bzw. zu leben. Neben die­sen genann­ten The­men muss die sons­ti­ge Infra­struk­tur der Gemein­de
erhal­ten und aus­ge­baut wer­den. Bedau­er­li­cher­wei­se haben wir auf fast allen Ebe­nen eine unge­heu­ren Inves­ti­ti­ons­stau. In Kon­se­quenz bedeu­tet dies lei­der eine höhe­re Ver­schul­dung, deren Ursa­che in einer gerin­ge­ren Inves­ti­ti­ons­tä­tig­keit frü­he­rer Jah­re liegt.

Bär­bel Storch: Sie haben in Ihrer Wahl­kam­pa­gne auch den Umweltund Kli­ma­schutz zum The­ma gemacht!

Mar­co Eyring: Ja, rich­tig, das habe
ich und auch dies sind The­men, wel­ches ich wei­ter vor­an­trei­be. Hier ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu wenig pas­siert. Vor­aus­set­zung für einen Schwer­punkt in die­sem Bereich ist die Ein­rich­tung einer Voll­zeit­stel­le für einen Umwelt­be­auf­trag­ten. In den letz­ten Jah­ren waren die­se The­men nicht mit den erfor­der­li­chen Per­so­nal­res­sour­cen hin­ter­legt und nur ein Rand­the­ma. Ich bin froh und dank­bar, dass die Gemein­de­ver­tre­tung mit der Geneh­mi­gung des Haus­hal­tes für eine stär­ke­re Schwer­punkt­set­zung auf Kli­ma und Umwelt den Weg frei gemacht hat. Außer­dem stre­be ich ein wie­der unab­hän­gi­ges und eigen­stän­di­ges Forst­re­vier an. Die­ses bestand bis 2017, wur­de dann aber vom Land Hes­sen mit dem Forst­re­vier Kied­rich vereint.

Bär­bel Storch: Wie sehen Sie den Ist-Zustand der Gemeinde?

Mar­co Eyring: Lei­der hat sich die Gemein­de Schlan­gen­bad, im Ver­hält­nis zu ande­ren umlie­gen­den Gemein­den, kaum ver­än­dert. Sehen wir uns an, was um uns her­um in Elt­vil­le, Wies­ba­den, Tau­nus­stein, Bad Schwal­bach, Hei­den­rod in den ver­gan­ge­nen 10 Jah­ren pas­siert ist. Eine inno­va­ti­ve
Wei­ter­ent­wick­lung war mir in Schlan­gen­bad zu wenig erkennbar.

Bär­bel Storch: Wie sehen Sie die Kern­ge­mein­de Schlan­gen­bad in ihrer heu­ti­gen Situation?

Mar­co Eyring: Nun, die alten Glanz­zei­ten sind lei­der Ver­gan­gen­heit. Die letz­ten 15 Jah­re erga­ben kei­ne Anknüp­fung an not­wen­di­ge und auch erwart­ba­re Ent­wick­lun­gen, die u.a. auch die Hotel­le­rie und Gas­tro­no­mie braucht, um den bele­ben­den Tou­ris­mus, für den Ort wei­ter zu inter­es­sie­ren. Auf die­sem Sta­tus Quo möch­te ich nicht ver­har­ren, son­dern – gemäß mei­nem Wahl­kampf­mot­to – „Machen wir mehr dar­aus“ aufbauen.

Bär­bel Storch: Wie sieht die­se Stra­te­gie aus?

Mar­co Eyring: Gemein­sam mit der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH wer­den wir ver­su­chen, den Ort zunächst als inter­es­san­tes, anspre­chen­des Aus­flugs­ziel zu plat­zie­ren und als Gesund­heits­stand­ort wei­ter aus­bau­en. Wir wer­den die Tech­nik des Ther­mal­frei­bads erneu­ern und die Attrak­ti­vi­tät aus­bau­en. Außer­dem möch­ten wir
den Wert der Aes­ku­lap-Ther­me noch mehr her­aus­ar­bei­ten. Des Wei­te­ren wer­den wir unse­re bezau­bern­den his­to­ri­schen Parks, durch ein Plus an attrak­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen mit Leben fül­len, um wie­der ver­stärkt Besu­cher aus nah und fern zu uns zu bringen.

Das Gespräch führ­te
Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin
Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH

Interview mit dem Gemeindebrandinspektor Markus Faust / 21.01.2021

Lesen Sie hier das ganze Interview…

Inter­view mit Herrn Mar­kus Faust, Gemein­de­brand­in­spek­tor / 21.01.2021

Mar­kus Faust, Gemeindebrandinspektor

 

BS: Herr Faust, Sie und Ihre Fami­lie leben schon lan­ge in Wam­bach, sind Sie auch hier geboren?

MF: Nein, gebo­ren bin ich in Bad Schwal­bach, aber auf­ge­wach­sen in Wam­bach, wo ich nach wie vor lebe, wie auch mein Bru­der, der Land­wirt­schaft betreibt. Unse­re Fami­lie ist seit Genera­tio­nen der Land­wirt­schaft ver­pflich­tet. Mei­ne Eltern bzw. mei­ne Mut­ter betrie­ben dazu­hin bis vor Kur­zem, die Gast­wirt­schaft „Bau­ern­schän­ke“, dies in der 6. Genera­ti­on. Sie lässt sich zurück­ver­fol­gen bis 1832. 

BS: Wel­chen Beruf haben Sie ursprüng­lich gelernt?

MF: Ich bin Koch, habe mei­ne Meis­ter­prü­fung in die­sem Fach erwor­ben und bli­cke ger­ne auf vie­le Jah­re in der geho­be­nen Hotel­le­rie zurück.  Begon­nen hat mei­ne beruf­li­che Lauf­bahn als Koch in dem Ster­ne Restau­rant ‚Ente vom Lehel‘, im Hotel Nas­sau­er Hof in Wies­ba­den. Die­sem Qua­li­täts­an­spruch fol­gend, führ­ten mich mei­ne wei­te­ren Sta­tio­nen in die Küchen diver­ser Luxus­ho­tels im In- und Ausland.

BS: Sind Sie heu­te immer noch in der Hotel­le­rie tätig?

MF: Nein nicht ganz. Der Gas­tro­no­mie blieb ich zwar treu. Ich bin als Abtei­lungs­lei­ter nun aber für die Aus- und Wei­ter­bil­dung der Pro­Job Rhein­gau-Tau­nus GmbH, ein gemein­nüt­zi­ger Kreis­ei­gen­be­trieb tätig. Mein Schwer­punkt hier ist der Food &Beverage-Bereich, also nach wie vor Gas­tro­no­mie in vol­lem Umfang.

BS: Ger­ne wür­de ich aber auf Ihr Ehren­amt als Gemein­de­brand­in­spek­tor ein­ge­hen, wel­ches in mei­nen Augen schon fast nach einem Voll­zeit­be­ruf anmutet?

MF: Ach, wis­sen Sie, alles was ich tue, mache ich mit Herz­blut, so auch die sehr umfäng­li­che Auf­ga­be bei unse­rer Feuerwehr.

BS: Wie kommt man in so eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Ehrenamtsposition?

MF: Nun, man beginnt als ehren­amt­li­cher Feu­er­weh­mann und dient sich zum Wehr­füh­rer wei­ter. Dies sind zunächst die ers­ten Sta­tio­nen. Ich ging wei­ter in der Aus­bil­dung, die sich über 8 Jah­re hin­weg zog, bis zu mei­ner jet­zi­gen Qua­li­fi­ka­ti­on als Gemeindebrandinspektor.

BS: Wie darf man sich die Auf­ga­ben hier vorstellen?

MF: Nun, natür­lich ist es nach wie vor die Auf­ga­be Men­schen jeg­li­chen Alters für das Ehren­amt bei der Feu­er­wehr zu inter­es­sie­ren und zu begeis­tern. Es geht ja nicht nur um die fach­li­che Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on, son­dern auch um den Team­geist und Iden­ti­fi­ka­ti­on mit Gemein­schaft. Einen gro­ßen Part die­ser Iden­ti­fi­ka­ti­on brin­gen die Wehr­füh­rer durch ihre prak­ti­sche Arbeit ein. Mei­ne Auf­ga­be als Brand­in­spek­tor wür­de ich als Impuls­ge­ber beschreiben.

BS: Wie inten­siv ist Ihre Arbeit in die­sem Ehrenamt?

MF: Gedank­lich ist man immer im Job und auch im Ehren­amt, zumal es eine der­ar­ti­ge Ver­ant­wor­tung beinhal­tet. Aber gehen Sie ein­mal von ca. 500 Stun­den pro Jahr aus.

BS: Gibt es denn genü­gend Nachwuchs?

MF: In unse­rer Gemein­de durch­aus, ja. Dies zeigt sich in der Kin­der­feu­er­wehr, den 6 bis 10-Jäh­ri­gen und in der Jugend­feu­er­wehr, den 10 bis 17- Jährigen.

Den­noch sehe ich mit Sor­ge, dass auf­grund feh­len­den Wohn­raums, jun­ge Fami­li­en lei­der hier weg­zie­hen. Das besorgt mich sehr! 

Auch ist zu erken­nen, dass alt­ein­ge­ses­se­ne Hand­werks­be­trie­be kei­ne Nach­fol­ger mehr haben und schlie­ßen. Es scheint mir, dass Selbst­stän­dig­keit heu­te nicht mehr so gefragt ist und viel­leicht die soge­nann­te „Work Life Balan­ce“ im Ange­stell­ten­ver­hält­nis lockt.

BS: Mei­nen Sie, dass es nach der der­zei­ti­gen Pan­de­mie, zu hof­fen ist, Men­schen einen ande­ren Blick auf Beruf und Leben bringt?

MF: Ja, das den­ke ich schon. Ich erwar­te neue Kon­zep­te auf vie­len Gebie­ten. Per­spek­ti­ven und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten gibt es auch in unse­rer Gemein­de. Wir lie­gen direkt vor den Toren unse­rer Lan­des­haupt­stadt Wies­ba­den und sind nicht abge­schnit­ten von der „gro­ßen wei­ten Welt“ Ich bin zuversichtlich!

BS: Ich dan­ke Ihnen für das Gespräch und wün­sche Ihnen wei­ter­hin so viel Freu­de und Enthusiasmus!

Das Gespräch führ­te Bär­bel Storch, Geschäfts­füh­re­rin der Staats­bad Schlan­gen­bad GmbH
Schlan­gen­bad, den 21.01.2021